Donnerstag, 7. Januar 2016

Jahreswechsel

Obwohl ich die ganzen "schlauen" Sprüche ansonsten nicht so mag, finde ich diesen hier doch irgendwie passend:


Dienstag, 5. Januar 2016

2016 ... da simmer also!

Joh, eigentlich nichts Neues. Man hat ja mit den Jahreswechsel schon so ein paar Jahre Erfahrung :-)
Schön war's, dass wir ein paar Tage Urlaub hatten, und dass ich pünktlich vor Silvester mein Smartphone lahm gelegt hatte!!!
Sollte ich ab jetzt eigentlich immer tun *g* Man brauchte sich nur um sich und sein direktes Umfeld zu kümmern, ohne ständiges gebimmel, "ich lese gerade noch", "ich tippe noch schnell" ... eigentlich sehr beruhigend.

Tja, was gibt es also für tolle Vorhaben für 2016!!
Eigentlich nicht viel, konkret sogar nur Zwei: Weniger!!! Hab Spaß!!!

"Hab Spaß" will ich wieder etwas aktiver angehen. Spaß haben kann man lernen und auch wieder vergessen. Z. B. mit meiner Musik: Ich bin zu vielen Veranstaltungen und Proben gegangen um eigentlich nur abzuliefern, was mir eigentlich doch Spaß machen sollte. Also: nicht nur "abliefern", sondern den Spaß bei den Dingen suchen und auch ausleben. Ich denke, das "Ausleben" braucht da wieder ein wenig Übung :-)
"Weniger" kann so vieles sein. Aber in erster Linie will ich einfach meine Kreise wieder was enger ziehen. Ausmisten, reduzieren auf das wesentliche! Viel zu häufig entdecke ich mich dabei, dass ich am Liebsten noch einen weiteren alten Roller haben will, um daran was herum zu schrauben. Oder ich brauch noch eine alte Kamera oder ein weiteres Objektiv. Dabei brauche ich das nicht, sondern es ist die Zeit, die ich mir damit eigentlich "kaufen" will mich damit beschäftigen zu können. "Wenn ich noch ein anderes Objektiv habe, dann muss ich mir mal die Zeit nehmen um ganz andere Aufnahmen zu machen". "Wenn ich noch einen Roller habe, dann kann ich im Sommer schön dran schrauben und so richtig wieder aufpolieren!". Aber das ist alles Nonsens! Der Punkt ist der, dass ich nicht die Zeit habe, das zu nutzen, was ich habe, und mir bloß die Vorstellung kaufe. "Wenn ich schon nicht zum knipsen komme, dann kaufe ich mir wenigstens noch ein Objektiv!!!" Nix mehr. Daher: Weniger! Ich schaffe mir Zeiten durch "weniger", um zu dem zu komme, was ich habe und machen will.

So, nun aber genug gequatscht: Tu was, und allen noch ein gesundes neues Jahr :-)

Dienstag, 1. Dezember 2015

Die Vermehrung der Aufgaben

Hinter jeder erledigten Aufgabe warten viele neue Aufgaben.
Das Gefühl etwas "geschafft" zu haben, kenne ich nicht mehr. Wo ist der "Genuss", wenn man etwas erledigt, oder erreicht hat.
Es geht immer weiter. Es warten bloß weitere Aufgaben hinter jedem "Erledigtem". Nach jedem Ziel, wird die Messlatte nur noch was höher gelegt, und wieder geht's los. Weiter, los los. Nur kein Müdigkeit vorschützen. Immerhin mussten so viele Aufgaben extra warten, bis die Eine erledigt war! Da muss sich nun dringend drum gekümmert werden!
Anstelle des Genusses ist eher Frust getreten, wenn man was erledigt hat!

Das belastet. Lässt jeden Antrieb im Keim ersticken.
Oder ist es gar "normal"? Dann stimmt ja mit mir irgendwas nicht, wenn ich das "normale" als Belastung sehe!?



Montag, 23. November 2015

Meilensteine

Manchmal müssen Meilensteine auch gefeiert werden! Und wenn man das dann doch nicht macht, dann müssen sie zumindest zelebriert werden. Und falls man dazu auch irgendwie nicht der Typ ist, dann kann man es zumindest noch bloggen. :-)
Irgendwie bin ich stolz darauf nahezu im Alleingang (!) unser Unternehmen zertifiziert bekommen zu haben. Es war drei Jahre fast Stress pur, weil ich eigentlich hier ja auch noch einen anderen Job habe. Nun ist es aber erst mal geschafft, und ich sollte mich freuen, oder noch besser, eine dicke Party schmeißen. Aber irgendwie kann ich es nicht. Etwas feiern, was so viel Kraft und Stress gekostet hat. Ich will das nicht feiern!
Ich setzte mich heute Abend hin, gönn' mir ein frisches Guinness und bin mal ein wenig stolz auf mich. Aber alles nur im stillen, nur für mich :-) Hat ja auch keiner gelesen, oder? ;-)


Donnerstag, 5. November 2015

Leithammel

Sind irgendwelche Psychologen anwesend?
Gibt es so was wie das Leithammel-Gen?
Irgendwie muss ich unterbewusst die Botschaft übermitteln, dass ich wüsste wo es lang geht.
Und was vielleicht ganz schön klingt, finde ich richtig anstrengend. Es setzt mich unter Druck (auch so ne Psychologie-Sache)! Und das will ich eigentlich nicht mehr!
Beispiele: Musikverein. OK, mittlerweile bin ich auch in entsprechender Position als Vorsitzender. Obwohl ich da nie hin gewollt habe, sondern eigentlich immer nur das getan habe, was notwendig war. Nun gut, da ist es ja klar, dass ich häufig gefragt werden.
Die Band ist aber eine andere Sache: Ich war da nicht der Kopf der Band, höchstens der Arschtreter, bis ich nicht  mehr wollte. Ende vom Lied: Die Band löst sich auf, weil es ohne mir ja keinen Sinn machen würde????? Da sind noch sieben andere Musiker, die jetzt nicht mehr weiter machen "können", weil der Achte ausgestiegen ist????
Jetzt waren wir von der Firma aus in Hamburg. Ich bin einen Abend schon extra nicht mit los gezogen, weil ich keinen Bock auf die Frage hatte: Wo gehen wir den hin? Am zweiten Tag hat es mich dann aber wieder eingeholt!!
Warum? Warum ist es ganz normal, dass andere sich immer schön mit dran hängen können, während von mir immer erwartet wird die Führung zu übernehmen?
Und es kommt mir immer mehr in den Sinn, dass eine Bekannte vor über 20 Jahren mal zu mir gesagt hat, ich wäre halt ein "Leithammel"!? Wieso/warum konnte sie mir nicht erklären!
Ich will das nicht mehr und wollte das auch nie sein!!! Aber warum holt es mich immer wieder ein?

Dienstag, 20. Oktober 2015

Wenn alles an einem vorbei rauscht!

Es gibt Zeiten, da rauscht alles an einem vorbei. Es ist, als ob man selber stehen bleiben würde während das Leben um einen im Zeitraffer vorbei rauscht. Ein quirliger, gehetzter Ameisenhaufen! Und man denkt darüber nach, was wir hier alle eigentlich treiben? Und man lässt den Blick gleiten, um vielleicht doch noch eine Person in dem Ameisenhaufen zu erspähen, die ebenfalls stehen geblieben ist um sich den Wahnsinn anzuschauen! Aber da ist niemand. Alles nur Ameisen.
Und auch ich werde nicht lange stehen bleiben können, bis mich der Strom wieder mitreißt, und ich ebenfalls wieder zur Ameise werde.


Mittwoch, 23. September 2015

Inspiration - Muse - Mythos - Legende

Mein erster Reflex: Will ich haben. will ich hin! Das ist genau mein Ding. Genau das, was ich immer gesucht habe. Und, ich bin nicht mal allein damit!

Wovon die Rede ist, schreibe ich bestimmt mal wann anders.
Hier geht es  mehr um den Reflex - um die Wahrnehmung selbst.

Irgendwann, nach der anfänglichen Euphorie/Emotion kam dann der Verstand durch und erinnert mich an so die eine oder andere Erfahrung im Leben. Und es reift so langsam der Gedanke in mir, dass es womöglich besser ist, dem nicht beizuwohnen! Das es besser ist, dieses Bild, diese Vorstellung, die so Perfekt nur im eigenen Geiste entstehen kann, nicht durch das Bild der Realität zerstören zu lassen.
Bringt die Vorstellung mehr Kraft, als das Erlebte? Womit wir den kleinen Exkurs zur Muse haben. Die Muse ist für den Künstler Quelle der Inspiration. Er wird Sie nie vollends erleben/erleben wollen, weil dann der Zauber dahin ist, weil die Antriebskraft seines Wirkens verloren geht. Ebenso geht es ja mit der Legende oder dem Mythos. Ist dies(r) Zerstört, ist seine Kraft dahin.

Also kann ein NICHT haben/erleben wollen das bessere Erlebnis sein? Oder werde ich langsam einfach nur alt?